Landwirtschaftliche Zeitung des Rheinlands | 48/2011

Frauenpower in der Landwirtschaft

Presseartikel Elke Franken-Fielenbach ist Chefin eines Vertriebs für Land- und Forsttechnik

Ob sie Probleme damit habe, als Frau in einer Männerdomäne zu arbeiten? „Nein, damit habe ich keine Probleme. Ich bin einfach schon zu lange dabei“, meint Elke Franken-Fielenbach. Die junge Frau ist Chefin des HJF-Vertriebs Elke Franken-Fielenbach in Much-Hardt und bietet Land- und Forsttechnik an. Die 40-Jährige beschäftigt sich mit Landtechnik und ihre Kunden sind Landwirte, fast ausschließlich hat sie es daher mit Männern zu tun. Für Elke Franken-Fielenbach stand dabei von Anfang an fest: Sie möchte irgendwann das Vertriebsunternehmen ihres Vaters Hermann-Josef Fielenbach übernehmen. „Ja, ich wollte das immer machen“, erinnert sich die engagierte Geschäftsfrau. Von klein auf ist sie in das Unternehmen ihres Vaters hineingewachsen. Nach ihrer Ausbildung zur Steuerfachgehilfin stieg sie in das Unternehmen des Vaters ein und hat es 2001 übernommen.

Die junge Unternehmerin ist dort tätig, wo es Rinder und wo es Wald gibt. Das Einzugsgebiet des HJF-Vertriebs umfasst insbesondere das Rheinland, daneben aber auch Rheinland-Pfalz und das Saarland. Der HJF-Vertrieb konzentriert sich dabei nicht auf die ganz große Technik, sondern die Chefin betrachtet ihr Unternehmen eher als „Spezialist für Nischenprodukte“. Elke Franken-Fielenbach vertreibt Gülle- und Fütterungstechnik sowie Radialbesen und Spaltenreiniger. Einen großen Umfang nimmt die Forsttechnik ein. „Viele Landwirte arbeiten inzwischen mit Holz“, stellt hierzu Elke Franken-Fielenbach fest, die ihren Kunden Holzspalter und Seilwinden, aber auch Kreissägen und Holzzangen anbietet.

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Landwirtschaftliche Zeitung des Rheinlands | 25/2010

Guter Service ist das A und O

HJF VertriebHJF-Vertrieb lädt zum Sommerfest mit Land- und Forsttechnikschau in Much- Hardt ein
Landtechnik ist nach wie vor eine Männerdomäne und nur wenige Frauen findet man in diesem Bereich. Elke Franken-Fielenbach aus Much-Hardt ist eine von ihnen. „Als Frau habe ich in dieser Branche keine Probleme. Ich bin einfach schon zu lange dabei“, meint die 39-Jährige selbstbewusst. Von klein auf ist sie in das Vertriebsunternehmen ihres Vaters Hermann-Josef Fielenbach hineingewachsen und 2001 hat die gelernte Kauffrau sein Geschäft übernommen. Der HJF-Vertrieb Elke Franken-Fielenbach bietet Land- und Forsttechnik an und wartet mit einem umfangreichen Programm auf, das er beim 36. Sommerfest vom 2. bis 4. Juli in Much-Hardt vorstellen wird.

Die junge Unternehmerin ist mit ihrem Vertrieb dort tätig, wo es Rinder und wo es Wald gibt. Das Einzugsgebiet des HJF-Vertriebs umfasst insbesondere das Rheinland, daneben aber auch Rheinland-Pfalz und das Saarland. „Wichtig ist uns, dass wir mit Landtechnikherstellern zusammenarbeiten, die auch wirklich Qualität liefern“, betont die Vertriebschefin. Im landwirtschaftlichen Bereich arbeitet der HJF-Vertrieb bereits seit über 40 Jahren mit der Firma Bernhard van Lengerich zusammen und hat die Fütterungs- und Einstreutechnik dieses Herstellers im Programm. Außerdem bietet der HJF-Vertrieb Gülletechnik der Firma Eisele an und seit wenigen Jahren auch Radialbesen und Spaltenreiniger von Westermann.

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Landwirtschaftliches Wochenblatt | 27/2009

Holzspalter sind gefragt

HolzspalterSommerfest des HJF-Vertriebs in Much-Hardt (Rhein-Sieg-Kreis) von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. Juli mit Land- und Forsttechnikschau
Mir macht die Arbeit mit den Kunden Spaß“, stellt Elke Franken-Fielenbach fest. Die gelernte Kauffrau leitet den HJF-Vertrieb für Land- und Forsttechnik in Much-Hardt (Rhein-Sieg-Kreis) und steckt zurzeit mitten in den Vorbereitungen für das alljährliche Sommerfest. „Das ist ein riesiger Aufwand“, weiß sie, „aber wenn ich die positive Resonanz sehe, freue ich mich.“ Am ersten Juliwochenende ist es wieder soweit: Von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. Juli, findet das 35. Sommerfest auf dem Betriebsgelände des HJF-Vertriebs statt. Haupttag ist der Sonntag, an dem von 10.30 Uhr an ein abwechslungsreiches Programm geboten wird.

Brennholz schlagen
Much liegt inmitten einer Hügellandschaft mit hohem Waldanteil. Viele Menschen in dieser Region besitzen ein Stück Wald und schlagen dort das Brennholz für ihre Holzheizung. „Als mein Vater vor 20 Jahren mit dem Verkauf von Holzspaltern angefangen hat, haben die Nachbarn ihn belächelt“, erinnert sich Franken-Fielenbach. Doch der heutige Seniorchef hatte den richtigen Riecher. Die Holzspalter der Marke Vogesenblitz entwickelten sich zu einem „Topprodukt“ im Sortiment des HJF-Vertriebs. Ebenfalls gefragt sind HGM-Kreissägen sowie Forsttechnik von Farmi. Im landwirtschaftlichen Bereich arbeitet der HJF-Vertrieb seit mehr als 40 Jahren mit dem Landtechnikhersteller Bernhard van Lengerich zusammen. Im Programm sind unter anderem Futtermischwagen oder Siloentnahmegeräte. Feste Größen im Sortiment sind außerdem die Gülletechnik von Eisele oder Greifschaufeln von Kock & Sohn. Neu dazugekommen sind im vergangenen Jahr Güllebehälter des Herstellers Lipp. Der Durchmesser der angebotenen Behälter reicht von drei bis hin zu mehr als 40 m.

Mit Rat und Tat
„Ein guter Service gehört einfach dazu“, findet Franken-Fielenbach. Neben einer individuellen Beratung vor dem Kauf bekommen Kunden bei der Produktübergabe eine detaillierte Einweisung in die neue Technik. „Auch nach dem Kauf stehen wir unseren Kunden immer mit Rat und Tat zur Seite“, verspricht die Geschäftsführerin. In der Werkstatt führen sie und ihr Mann Michael Franke Reparaturen durch. Dabei können sie auf ein umfangreiches Ersatzteillager zurückgreifen. Eine gute Anbindung an den Ersatzteilservice ihrer Lieferanten garantiert kurze Standzeiten der Geräte.Das Sommerfest beginnt am Freitag um 21 Uhr mit einer Cocktailnacht. Am Samstag steht um 19 Uhr die Scheunenparty auf dem Programm. Am Sonntag geht es um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst los. Anschließend ist gemütliches Beisammensein beim Frühschoppen angesagt. Den ganzen Tag über wird es eine große Land- und Forsttechnikschau geben. Beim Oldtimertreffen sind alte Motorräder und Trecker in Aktion zu erleben. Beim Geschicklichkeitsfahren im Parcours zeigen die Fahrer, was die alten Schätzchen leisten können. Bei einem abwechslungsreichen Kinderprogramm kommen auch die jungen Besucher auf ihre Kosten.

Anfahrt: Der HJF-Vertrieb ist in Much-Hardt, Hausnummer 2. A 4, Abfahrt, Much, in Richtung Much fahren und von dort in Richtung Neunkirchen. Nach den Ortschaften Wohlfahrt und Feld liegt der HJF-Vertrieb auf der rechten Seite.



Rhein-Sieg Rundschau | 22.07.2005

Knattern und Rumpeln auf dem Hof

MGV Wohlfahrt lud zu Sommerfest und Motorrad- und Treckertreffen ein

MUCH. Drei Tage lang feierte der MGV Wohlfarth in Much-Hardt sein Sommerfest. Allerdings macht diese Bezeichnung nicht ganz deutlich, welch ein Spektakel sich auf den Wiesen und dem Anwesen der Familie Hermann Josef Fielenbach abspielte. Das fing bereits am Freitag mit der stimmungsvollen Cocktail-Nacht an, gefolgt von der etwas gemütlicheren Scheunenparty am Samstag. Der Gipfel indes war der Sonntag, den nach dem Gottesdienst die Naafbachtaler Musikanten beim Frühschoppen zünftig eröffneten.

Hochzeit in Much-Hardt2Da war auch schon das Knattern und Rumpeln der Motorräder und Traktoren zu vernehmen, die zum großen Oldtimer Motorrad- und Treckertreffen anrollten. 80 Traktoren waren es diesmal, rund 40 weniger als im Vorjahr, was die Veranstalter auf das gleichzeitig in Nümbrecht stattfindende Treffen und auf "Siegtal pur" zurückführten, weshalb viele die weiteren Anfahrtswege scheuten. Gleichwohl war die Stimmung prächtig und das Interesse der Motorenfreaks riesig. Das bekamen auch die Helfer am Bierpilz oder am Rievkooche-Stand zu spüren, wo sich zeitweise lange Schlangen bildeten. 20 Sänger und fast 40 Helfer aus den Familien und dem Freundeskreis waren angetreten, um das leibliche Wohl sicherzustellen, den großen Verkehr auf den Anfahrtswegen in Schach zu halten und für Nachschub an Gläsern und Geschirr zu sorgen. "Ohne dieses Engagement wäre das nicht zu bewältigen", richtete MGV-Vorsitzender Franz Pendrich ein Riesendankeschön an die fleißigen Helfer.

Auf großes Interesse stieß auch die Land- und Forsttechnik-Schau beim Betrieb von Elke Franken-Fielenbach. Auch die Kinder brauchten sich nicht zu langweilen, hatten doch die Verantwortlichen an ein großes Kinderprogramm gedacht - wenngleich für viele Dreikäsehochs die Ausfahrt auf einem Bulldog das Allerhöchste war. Bei der Prämierung der Traktoren setzten sich Jens Kafunke und Ulrike Stöppler durch. Für die weiteste Anreise wurde Thorsten Barster geehrt, der aus Dormagen angefahren kam. (loi)



Rhein-Sieg Rundschau | 12.08.2003

Frau in Schwarz heiratet ganz in Weiß

Elke Fielenbach und Michael Franken gaben einander das Ja-Wort

Hochzeit in Much-Hardt2Als Frau in Schwarz hat Sie sich einen Namen gemacht, ist viel rumgekommen und lässt auch heute noch die Männer nach ihrer Pfeife tanzen. Doch diesmal waren die Rollen anders verteilt. Da trug Elke Fielenbach, die als Schiedsrichterin zehn Jahre lang in der Frauen-Bundesliga aktiv war, die 1999 das Pokalendspiel der Frauen in Berlin geleitet und vor zwei Jahren an der Frauen-Europameisterschaft teilgenommen hatte, Weiß und Michael Franken Schwarz. Als das frisch vermählte Ehepaar nach der Brautmesse die Kirche Johannes Baptist in Kreuzkapelle verließ, war es fast so wie bei einer Siegesfeier im Fußball. Die Sportkameraden vom SV Höhe und die Schiedsrichterkollegen schwenkten Fahnen und warfen Bälle. Mit dabei waren auch die Freunde vom Ernteverein Wolfrath und vom Pfarrgemeinderat Kreuzkapelle. Danach wurde das Paar in einer Frontladerschaufel gesetzt und mit einem Treckerkorso nach Hardt geleitet. Dort lebt und arbeitet das Paar.

Elke Franken-Fielenbach (32) übernahm vor zwei Jahren den Großhandel für Land- und Forstmaschinen von ihrem Vater, ihr Ehemann Michael (35) ist gelernter Kfz-Mechaniker und arbeitet im Geschäft mit. Doch wenn`s darum geht, das Runde ins Eckige zu bekommen, dann steht er im Abseits. Denn, so Elke Fielenbach: "Der hat überhaupt keine Ahnung vom Fußball." (sl)



Rhein-Sieg Rundschau | 12.07.2003

Lanz Bulldog und Moto Guzzi in familiärer Atmosphäre

Kultiges Sommerfest des MGV Wohlfarth mit Ausstellung alter Landmaschinen sprach alle Altersgruppen an

Much. Als Publikumsmagnet erwies sich beim Sommerfest des Männergesangsvereins Wolfarth einmal mehr die Oldtimer- und Traktorenausstellung. Vom "naturbelassenen" kraftstrotzenden Landine, Baujahr 1938, mit 12,5 Litern Hubraum bis zum hochglanzpolierten und bis ins kleinste Detail aufbereiteten Einzylinder Lanz Bulldog D 2806 U war alles vertreten, was einst den Bauern die Arbeit erleichterte. Für Landmaschinen-Fans war dies ebenso ein Technik-Eldorado wie die kleine aber feine Motorrad-Oldie-Ausstellung für die Biker. Da gab es etwa eine 1925er Moto Guzzi und eine Harley Davidson mit Beiwagen und Gaslampe aus dem Jahr 1919 zu bewundern.

Trotz des Riesenandrangs auf das Sommerfest - zeitweise gab es fast kein Durchkommen zur Hardter Festwiese - blieb der familiäre Charakter stets erhalten. Das macht auch der kleine Wettbewerb für die Motorrad-Oldies deutlich, den Heinz Schmidt organisiert hatte. Zwischen den Aufgaben, die von den Bikern zu bewältigen waren, wurde auch ein kräftiges Frühstück eingenommen - im Hause des MGV - Vorsitzenden Josef Fielenbach. Der erinnerte sich an das erste Sommerfest vor 29 Jahren. "Winzige Anfänge" seien es gewesen, sagte Fielenbach.

Heute ist das Sommerfest auf dem Höhenbrücken zwischen Neunkirchen und Much Kult. "Hardt ist die Attraktion" meinte eine gutgelaunte Dame aus Kreuzkapelle, die sogar ihren Urlaub nach dem Fest richtet. In der Tat ist an alle Altersgruppen und an viele Interessen gedacht. So gehörten die Waikiki-Seaside Disco für die Jugend oder der Seniorennachmittag mit schönem Gesang des Gastgebers ebenso dazu wie ein Gottestdienst und zünftiges Jagdhorn-, Blas- oder Unterhaltungsmusik. Außerdem zeigten der deutsche Club für Leonberger Hunde und der Geflügelzuchtverein Neunkirchen ihre Tiere.

Mit dem Sommerfest fest verbunden ist die Landmaschinenausstellung des HJF-Vertriebs von Elke Fielenbach. Dort wurden neueste Techniken vorgestellt, etwa die hydraulische Holzspaltmaschine, die über die Zapfwelle eines Traktors betrieben werden kann. (von Peter Lorber)